Blaubeuren, 18.06.2020
Hygieneplan
für die Musikschule Blaubeuren – Laichingen - Schelklingen
vom 08.05.2020 – aktualisiert am 18.06.2020
anlässlich der Corona-Pandemie
(Hygieneplan Corona-Pandemie)
INHALT
1.     Einleitung / Grundsätzliches
2.     Meldepflicht
3.     Persönliche Hygiene
4.     Zugänge
5.     Raumhygiene: Unterrichtsräume,  Eingangs- und Wartebereiche, Flure und Gänge,
        Verwaltungs- und sonstige Räume
6.     Musikschulunterricht
7.     Risikogruppen
8.     Verwaltung
9.     Reinigung
10.   Hygiene im Sanitärbereich
11.   Abfallentsorgung
12.   Verantwortlichkeit und Unterweisung
13.   Sonstiges

 
1. GRUNDSÄTZLICHES
Dieser Hygieneplan Corona-Pandemie ist durch die Leitung der Musikschule Blaubeuren – Laichingen - Schelklingen gemeinsam mit dem Träger der Musikschule, am 08.05.20 veröffentlicht worden. Ihm zu Grunde liegen die Hygienehinweise des Kultusministeriums für die Schulen vom 16.06.2020.
Der vorliegende Hygieneplan enthält die wichtigsten Eckpunkte nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)
Die Musikschulleitung sowie sämtliche an der Musikschule tätigen Lehrkräfte und Verwaltungsmitarbeitende sowie die für die Musikschule auf freiberuflicher Basis tätigen Musikpädagogen und Musikpädagoginnen (Honorarkräfte) gehen bezüglich der Hygiene mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Musikschülerinnen und Musik­schüler sowie ihre Begleitpersonen die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen.
 
Über die Hygienemaßnahmen sind alle Mitarbeitenden, die Musikschülerinnen und Musik­schüler, deren Erziehungsberechtigten und alle weiteren sich regelmäßig an der Musik­schule arbeitenden oder sich aufhaltenden Personen jeweils auf geeignete Weise zu unter­richten. Die Vorgaben zum Infektionsschutz und zu den erforderlichen Hygiene­maßnahmen  in der Verordnung der Landes­regierung über infektions­schützende Maßnahmen gegen die Aus­breitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO) vom 17. März 2020 in der jeweils geltenden Fassung und § 1 Absatz 2 der Corona-VO der Landesregierung in der jeweils gültigen Fassung sind zu beachten.
 
Der Hygieneplan Corona-Pandemie der Musikschule Blaubeuren – Laichingen - Schelklingen gilt bis zu seiner Aufhebung durch die Musikschulleitung. Etwaige ergänzende Bestimmungen zum Hygieneplan Corona-Pandemie im regulären Hygieneplan der Musikschule (soweit vorhanden) bleiben während der Geltungsdauer der Corona-Pandemie in Kraft.
 
 
2.  MELDEPFLICHT
Sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen sind der Musikschulleitung, dem Träger der Musikschule, der jeweils zuständigen Ortspolizeibehörde und dem Gesundheitsamt unverzüglich zu melden.
 
3. PERSÖNLICHE HYGIENE
Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist besondere auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Wichtige Hygienemaßnahmen
+  Bei Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust    
    Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause
    bleiben.
+  Mindestens 1,50 m Abstand halten. Davon ausgenommen sind solche Tätigkeiten, bei
    denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist; in diesen Fällen sind ge­
    eig­nete Schutzmaßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.
+  Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren,
    d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
+  Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder  Niesen; nach
    der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppen­geländern,
    Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach
    dem Abnehmen einer Schutzmaske, nach dem Toiletten-Gang oder nach Betreten des
    Klassenraums)
+  Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden. Das sachgerechte Desinfizieren der
    Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu
    muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und
    bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden.
    Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten.
+  Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst
    nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den
    wichtigsten Präventionsmaßnahmen(!) beim Husten oder Niesen größtmöglichen
    Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
Mund-Nasen-Schutz: Im Unterricht ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei
    gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich, gleichwohl zulässig. Sollten
    Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung
    verwenden wollen, so spricht nichts dagegen.
 
4. ZUGÄNGE zur Musikschule und zu ihren Unterrichtsräumen
+  Das / die Gebäude der Musikschule darf nur von Mitarbeitenden, Musikschülerinnen
    und Musikschülern sowie von weiteren Personen betreten werden, denen der Zugang
    durch die Leitung der Musikschule oder deren Träger ausdrücklich gestattet ist.
+  Nur im absoluten Ausnahmefall dürfen Schülerinnen und Schüler von einer Person
    begleitet werden (z.B. Bringen und Abholen der jüngeren Schülerin/des Schülers;
    Anwesenheit im Unterrichtsraum, sofern pädagogisch zwingend erforderlich).
+  In allen Fällen ist der Aufenthalt in den Unterrichtsräumen und Gebäuden auf den
    unbe­dingt notwendigen Zeitraum zu beschränken.
+  Das Betreten der Musikschule und zu Gebäuden, in denen die Musikschule Unterricht
    erteilt wird, sofern möglich,  durch eine Eingangskontrolle überwacht. Diese ist durch
    Auf- und Abschließen der Eingangstüre durch eine Lehrkraft oder einer Schülerin,
    eines Schülers ab dem 14. Lebensjahr gewährleistet.
+  Für alle von der Musikschule für den Unterricht genutzten Gebäude und Räume
    werden tägliche Anwesenheitslisten geführt, in denen zur besseren Nachverfolgung
    von Infektions­ketten die Personendaten hinterlegt werden. Die Anwesenheitslisten
    sind so zu führen, dass jederzeit und für alle betreffenden Gebäude nachzuvollziehen
    und dokumentiert ist, wer sich wann in welchem Unterrichtsraum aufgehalten hat.
+  In allen Korridoren und Fluren sind Markierungen auf dem Boden und/oder an den
    Wänden für die Laufwege vorhanden, sofern diese den Mindestabstand nicht erfüllen.
+  In den Gebäuden, in denen die Flure den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 m
    nicht gewährleisten, ist Mundschutz zu tragen.
+  Die vorhandenen Fahrstühle dürfen jeweils nur von einer Person pro Fahrt genutzt
    werden. Aus­genommen sind Personen, die (1) in gerader Linie verwandt sind, wie
    beispielsweise Eltern und Kinder und Enkelkinder oder (2) in häuslicher Gemeinschaft
    miteinander leben. In diesem Fall können maximal 2 Personen pro Fahrt den Fahrstuhl
    benutzen.
+  Keinen Zutritt zum Gebäude der Musikschule und zu von der Musikschule für den  
    Unterricht genutzten Räumlichkeiten haben Personen, auf die mindestens eines der
    folgenden Merkmale zutrifft:
             o   positiv auf SARS-CoV-2 getestet oder als positiv eingestuft bis zum
                  Nachweis eines negativen Tests,
             o   vom Gesundheitsamt aus anderen Gründen (z. B. als Kontaktperson Kat. I)
                  angeordnete Quarantäne für die jeweilige Dauer,
             o   nach Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt entsprechend der jeweiligen
                 Verordnung des Sozialministeriums zur Änderung der Corona-              
                 Verordnung Einreise oder einer besonders betroffenen Region im Inland.
+  Auch anderweitig erkrankten Schülerinnen und Schülern ist die Teilnahme am Präsenz­
    unterricht nicht gestattet. Die Lehrkraft ist aufgefordert, bei Erkältungssymptomen
    von Schülerinnen oder Schülern den Unterricht nicht zu erteilen.
 
5. RAUMHYGIENE
+  In allen Unterrichtsräumen sowie in Eingangs- und Aufenthaltsbereichen werden
    Hinweisschilder auf Hygienevorschriften und Distanzregeln gut sichtbar und an
    entsprechenden Stellen angebracht.
+  In allen Gebäuden, in denen die Musikschule Unterricht erteilt, bestehen entweder im
    Eingangs­bereich oder in den entsprechenden Unterrichtsräumen Desinfektions- bzw.
    Händewaschmöglichkeiten.
+  Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Musikschul­
    betrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden.
+  Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die
    Innenraumluft aus­getauscht wird. In den Unterrichtsräumen ist jeweils nach einer
    Unterrichtseinheit eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete
    Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen, sofern dies der Stundenplan zulässt.
    Eine Kipplüftung ist nicht ausreichend, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird und
    sie somit wirkungslos bleibt. Eine gemäß CoronaVO ausreichende Lüftung wird durch
    die Lehrkraft gewährleistet.
+  Im Lehrerzimmer und in den Räumen der Verwaltung ist mehrmals täglich eine Stoß­
    lüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten
    vorzu­nehmen. Eine Kipplüftung ist auch hier nicht ausreichend.
+  Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen daher für die Lüftung unter
    Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden. Können aufgrund baulicher Maßnahmen
    Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er für den Unterricht
    nicht geeignet, es sei denn, es ist eine effektive raumlufttechnische Anlage
    (Lüftungsanlage) vorhanden.
+  Das regelmäßige Desinfizieren von stationären Instrumenten sowie das Desinfizieren
    von Türklinken werden durch die Lehrkraft vorgenommen (Desinfektionsmittel wird
    durch die Musikschule zur Verfügung gestellt).
 
6. MUSIKSCHULUNTERRICHT
+  Für den Musikschulunterricht werden ausschließlich ausreichend große
    Unterrichtsräume genutzt.
+  Die Einhaltung des Mindestabstands von mindestens 1,5 m im Unterricht wird
    gewährleistet.
+  In den Unterrichtsfächern der Blasinstrumente und im Fach Gesang ist ein
    Sicherheitsab­stand von 2,5 m zwischen Schüler/in und Lehrkraft einzuhalten.
+  Die Gesangs- und Blasrichtung erfolgt parallel von Schüler zu Lehrer, die Schülerinnen
    und Schüler sowie Lehrkräfte stehen somit nicht im direkten Luftstrom einer anderen
    Person. Pro Person muss eine Raumfläche von 10 Quadratmetern zur Verfügung
    stehen.
+  Beim Unterricht mit Blasinstrumenten darf kein Durchblasen oder Durchpusten der  
    Instrumente stattfinden. Häufiges Speichelablassen erfolgt in ein mit Folie
    ausgekleidetes, verschließbares Gefäß, das nach jeder Unterrichtseinheit geleert wird,
    und Speichelreste am Boden werden durch Einmaltücher aufgenommen und direkt
    entsorgt.
+  In dem Unterrichtsraum dürfen sich je nach Unterrichtsfach folgende Personenzahlen
    aufhalten:
                 o   Gesangsunterricht: Einzelunterricht, 2 Personen.
                 o   Unterricht an Blasinstrumenten: Einzelunterricht oder
                      in Gruppen bis maximal 5 Personen
                 o   Unterricht in Gruppen, soweit es sich nicht um Unterricht an              
                      Blasinstrumenten oder Gesang handelt, bis maximal 10 Personen.
                 o   Bei Bedarf außerdem eine Begleitperson
                     (z.B. im Unterricht mit Menschen mit Be­hinderung oder pädagogisch    
                     erforderlich).
+  Instrumente und Schlägel, Werkzeuge, Mediengeräte und Arbeitsflächen dürfen
    während des Unterrichts nicht durch Unterrichtende und Schüler gemeinsam genutzt
    werden; Lehrkräfte verwenden eigene oder von der Einrichtung zur Verfügung
    gestellte Instrumente, Schlägel und Werkzeuge.
+  Der Austausch von Instrumenten, Bögen, Mundstücken etc. ist nicht gestattet.
+  Die Lehrkräfte erhalten Einmalhandschuhe. Es bleibt aber ihnen überlassen, ob und zu
    welchen Tätigkeiten sie diese verwenden.
+  Das Einstimmen von Instrumenten bei kleineren Schülern durch die Lehrkraft (z.B.
   Gitarre, Violine usw.) muss mit entsprechenden Schutzmaßnahmen erfolgen (Mund-
   Nasen-Schutz, Einmalhandschuhe, Tuch über Instrument)
 
7.  RISIKOGRUPPEN
+  Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehören und ihren Präsenzunterricht nicht wieder
    aufnehmen möchten, haben dies der Schulleitung mitzuteilen. Nach Absprache
    können diese in anderen Formen z.B. Fernunterricht (Onlineunterricht)
    Musikschulunterricht erteilen.
+  Zu einer Risikogruppe im Sinne dieses Hygieneplanes gehören vor allem Personen mit
          −  Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z.B. koronare Herzerkrankung und  
              Bluthochdruck)
          −  chronischen Erkrankungen der Lunge (z.B. COPD)
          −  chronische Lebererkrankungen
          −  Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)Krebserkrankungen
          −  Krebserkrankungen
          −  geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit     
              einer Immun­schwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von
              Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können,
              wie z. B. Cortison)
Ferner
          −  Schwangere
          −  Lehrkräfte, die das 60. Lebensjahr bereits vollendet haben
          −  Lehrkräfte, die mit Menschen mit relevanten Vorerkrankungen oder    
              Schwangeren in häuslicher Gemeinschaft leben
          −  Schwerbehinderte Personen ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung
          −  Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen
          −  Personen, die mit Personen (Eltern, Geschwisterkinder) zusammenleben, die 
              einer Risikogruppe angehören
 
+  Für einzelnen Risikogruppen unter den Mitarbeitenden oder  den Schülerinnen und Schülern gelten unterschiedliche im Einzelfall zu treffende Regelungen, die sich an dem jeweiligen Risikograd und an der Einbindung in den Musikschul- und Unterrichtsbetrieb orientieren und den notwendigen Schutz als auch die größtmögliche Einbindung und Partizipation von Mitarbeitenden, Schülerinnen und Schüler und ihr jeweiliges familiäres und soziales Umfeld ermöglichen.
 
8.  VERWALTUNG
+  Die Theken bzw. Schreibtische in der Verwaltung sind mit Spuckschutz ausgestattet,
    sofern der Mindestabstand nicht gewährleistet ist.
+  Die Mitarbeitenden der Verwaltung sind zu einer möglichst kontaktarmen
    Kommunikation innerhalb der Verwaltung sowie mit Schüler/innen, Eltern und
    Lehrkräften angehalten.
+  Die Beratungs- und Informationswege für die Schüler/innen und für die Eltern sind
    definiert (z.B. auch auf der Homepage der Musikschule sowie durch Aushänge).
 
9.  REINIGUNG
+   Die Gebäudereinigung der Musikschule erfolgt täglich.
+   In der Musikschule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt
     auch für Ober­flächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden,
     da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen.
+   Die Oberflächenreinigung von technischen Geräten wie PC-Tastatur, Telefon, Drucker,
     Kopierer etc. erfolgt vor der Nutzung von den Nutzern anhand feuchten Einmal­
     desinfektions­tüchern.
+   Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell
     als Wisch­­desinfek­tion mit einer kalten Lösung durchgeführt werden. Die Einwirkzeit
     bzw. Benetzungszeit ist zu beachten. Je nach Desinfektionsmittel (wenn getrocknete
     Reste reizend wirken) ist eine anschließende Grundreinigung erforderlich.
+   Folgende Areale sollen besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen
     täglich gereinigt werden:
          −  Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der  
              Umgriff der Türen, Treppen- und Handläufe
          −  Lichtschalter,
          −  Tische, Telefone, Kopierer
          −  und alle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und Tastaturen.
 
 
10. HYGIENE IM SANITÄRBEREICH
In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereit­gestellt und regelmäßig aufgefüllt werden (nach früherer Beurteilung des Robert Koch-Instituts sind Stoffhandtuchrollen Einmalhandtüchern aus Papier aus Sicht des Infektionsschutzes gleichzusetzen).
Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher und Toilettenpapier sind vorzu­halten. Am Eingang der Toiletten muss durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler aufhalten dürfen.
Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Verschmut­zungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination mit einem desinfektionsmittel-getränkten Einmaltuch eine prophylaktische Scheuer-Wisch-Desinfektion erforderlich. Dabei sind Arbeits-gummihandschuhe zu tragen.
 
12. VERANTWORTLICHKEIT UND UNTERWEISUNG
+  Die Musikschulleitung trägt die Verantwortung für die Sicher­stellung der hygienischen
    Erfordernisse, nimmt ihre Ver­antwortung durch Anleitung und Kontrolle wahr und ist
    für Absprachen mit dem Träger der Musikschule verantwortlich.
+  Die Unterweisung von Lehrkräften und allen weiteren Mitarbeitenden der Musikschule
    zu Inhalten des Hygieneplans sind eine verbindliche Voraussetzung für die Umsetzung
    der festgelegten Maßnahmen. Die Unterweisung der Lehrkräfte erfolgt bei
    Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes.
+  Die Unterweisung der Musikschülerinnen und Musikschüler hat in der jeweils ersten
    Unter­richts­­stunde nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes zu erfolgen.
+  Für jeden Unterricht ist eine verantwortliche Person zu benennen, die für die
    Einhaltung der im Hygieneplan der Musikschule sowie der übergeordnet der durch die
    Kommune oder Land festgelegten Regelungen zum Infektions- und Gesundheitsschutz
    verantwortlich ist. Dies ist in der Regel die Lehrkraft.
+  Die festgelegten Hygieneregeln werden den Musikschülerinnen und Musikschülern der
    Schülerschaft und ihren Erziehungsberechtigten auch vorab (per Infoschreiben,
    E-Mailanhang o.ä.) mitgeteilt.
 
13.  SONSTIGES
+  Besprechungen und Konferenzen werden bevorzugt als Videokonferenzen
    durchgeführt.
+  Der Verzehr und die Zubereitung von kalten und warmen Speisen in den
    Unterrichtsräumen sowie in den Warte- und Aufenthaltsbereichen sind untersagt.
+  Elternversammlungen sowie alle außerunterrichtlichen Veranstaltungen der
    Musikschule sind untersagt.


Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK