Klarinette

Die früheste Kunde von einem klarinettenartigen Instrument haben wir durch Reliefs aus Ägypten zur Zeit der Pharaonen (um 2700 v Chr.). Diese Doppelklarinette besteht aus zwei parallel angeordneten Bambusrohren unterschiedlicher Länge. Im Vorderen Orient und in Nordafrika wird dieses Instrument Zummarah genannt - heute noch von Hirten gespielt. Weitere Urformen der Klarinette sind das "Arguhl" und die "Indische Magazin Klarinette".
Die archaischen Klarinetten Europas sind Einzelklarinetten. Der Weg von all diesen Vorformen zum Chalumeau ist noch im Dunkeln. Entwicklungsgeschichtlich stellt dieses Folkloreinstrument des Mittelalters den Vorläufer der Klarinette dar.

Der Reichtum an Klangfarben, die Fähigkeit zu starken Kontrasten sowie figurative Beweglichkeit machten von Anfang an die Attraktivität der Klarinette aus.

Die frühesten Werke für Klarinette stammen aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Solistische und kammermusikalische Werke größerer Zahl entstehen in der Vorklassik, Avantgarde, Jazz. Diese und viele andere Stilrichtungen unserer Tage geben Zeugnis von der unablässigen Suche, auch heutiger Klarinettisten und Komponisten, nach neuen Techniken und Ausdrucksformen.

Im Normalfall empfiehlt sich der Beginn mit der Klarinette in B.
In Anbetracht der Handspanne des Schülers sowie hinsichtlich der Beschaffenheit seiner Finger könnte es beim deutschen System ratsam sein, mit einer Klarinette in C anfangen zu lassen. Von höheren Stimmungen und damit noch kleineren Instrumenten (D, Es) ist abzuraten. Die Klangvorstellungen, die auf diesen Instrumenten geweckt werden, weichen von den in B gestimmten allzu sehr ab.


Unterrichtet wird dieses Instrument von:
Guntram Bumiller
Bumiller, Guntram
Klarinette / Saxophon
Volker Frank
Frank, Volker
Klarinette / Saxophon


Rupert Vogl
Vogl, Rupert
Klarinette / Saxophon

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