Das Waldhorn

„ ... Im Konzert- und Opernsaale ist der Waldhornist in unzähligen Ausdrücken zu gebrauchen. Er wirkt in der Ferne wie in der Nähe. Lieblichkeit, und wenn man so sagen darf, freundschaftliche Traulichkeit, ist der Grundton dieses herrlichen Instrumentes." (Christian Friedrich Daniel Schubart, 1784).


Kleine Geschichte:
Das Naturwaldhorn entstand gegen Ende des 17. Jhd. aus dem Jagdhorn, indem es ein wesentlich längeres, mehrfach gewundenes Rohr, dazu ein trichterförmiges Mundstück und eine weite Stürze bekam. Der Ton wurde dadurch warm und voll, im forte dazu schmetternd stark. Durch Einführen der rechten Hand in die Stürze, die man dazu nach unten senken musste (typische Hornhaltung, daher noch heute Ventilbedienung mit der linken Hand), erreichte man eine Abdunklung des Tones und eine Vertiefung bis zu einem Ganzton. Zum Umstimmen des Horns verwendete man verschieden lange, zwischen Mundstück und Rohr aufgesteckte Verlängerungen. Erst der Einbau der Ventile um 1814 brachte die Vollchromatisierung und ermöglichte es, den Tonumfang von ca. 4 Oktaven auszunutzen. Heute meist gespielte Instrumente sind das einfache B-Waldhorn sowie für fortgeschrittene Schüler das F/B-Doppelhorn.

Waldhorn Besonderheiten des Waldhorns:
  • großer Tonumfang (über 4 Oktaven)
  • sehr flexibel im Ausdruck, vom schmetternden forte bis zum lieblichen piano
  • überall einsetzbar Sinfonieorchester
    - Blasorchester
    - Kammerorchester
    - Holzbläserquintett
    - Blechbläserquintett
    - Jazz,...


Unterrichtsschwerpunkte:
  • richtiger Ansatz
  • gezielte Atmung
  • Schulung von Rhythmus und Gehör
  • Erarbeitung der Literatur von Klassik bis Pop


Auf Grund der heutigen modernen Unterrichtsmethode ist es möglich bereits ab dem 8. Lebensjahr mit dem Hornspiel zu beginnen.


Unterrichtet wird dieses Instrument von:
Hans Mohr
Mohr, Hans
Trompete / Tenorhorn / Waldhorn
Christoph Schellen
Schellen, Christoph
Waldhorn


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